

Ich bin verheiratet und habe drei Kinder.
Der Wunsch Hebamme zu werden, ist erst entstanden, als ich bereits Krankenschwester war. Nach der Hebammen-Ausbildung in Lausanne sammelte ich in verschiedenen Spitälern praktische Erfahrungen. Was mich sehr prägte, war die Ausbildung in Haptonomie. Mir wurde bewusst, wie sehr das Geboren-Werden auch ein aktives Ans-Licht-Kommen der Kinder ist. Wenn wir ihnen vertrauen und sie begleiten, erfahren sie Akzeptanz. Wenn wir mit den Frauen in einem guten Kontakt bleiben, können sie in einem sicheren Raum Mutter werden. So darf ich am Entstehen von Familien teilhaben, was mich immer wieder mit Demut und Dankbarkeit erfüllt.
Im Geburtshaus Wald durfte ich in diese Form von Geburtshilfe hineinwachsen. Das Schönste ist für mich die Begleitung von Hausgeburten, da die Familien in ihrer gewohnten Umgebung blieben können.
Mit der Craniosacral-Therapie lernte ich eine weitere ressourcierende Methode kennen, die mich in meiner Arbeit bestärkt, mir Ruhe gibt und Kraft.